SAP Greenfield Beratung bzw. Beratung in der Blueprint Phase
Die Blueprint-Phase
Die Phase der Vorbereitung einer Softwareeinführung wie z.B. die Einführung von SAP bedarf einer gründlichen Überlegung, wie das Projekt verlaufen soll, welche Ziele gesetzt werden und welche Ressourcen verfügbar sind. Dafür ist es notwendig, eine realistische Planung unter Einbeziehung aller denkbaren Hindernisse aber auch Möglichkeiten zu aufzustellen, um jedoch auch während des Projektes für Unerwartetes offen zu sein und flexibel reagieren zu können.
SAP – eine eigene Sprache und Denkweise
SAP ist nicht nur ein abteilungsübergreifendes Computersystem, sondern wird in Ihr Unternehmen eine eigene Sprache einbringen, neue Denkweisen anstoßen und bislang unbekannte bzw. unbewusste Prozesse aufdecken. So werden Sie sich künftig mit Warenausgangsbuchungen, BANFs, Einkaufsinfosätzen, Terminketten und Fakturenüberleitungsjournalen beschäftigen.
SAP – eine Art Selbsterfahrung
SAP ist eine Herausforderung, sich mit dem Unternehmen, den Menschen, den Abläufen im Detail auseinanderzusetzen und bedarf daher Offenheit und Kreativität im Hinblick auf Lösungen. SAP ist eine Art Selbsterfahrung des Unternehmens, getragen von seinen Akteuren.
SAP – Rollouts international
Durch meine langjährige Erfahrung im SAP-Projektmanagement in internationalen Projekten – von Großbritannien bis Japan – bin ich es gewohnt, die regionalen firmeninternen aber auch gesetzlichen Anforderungen modulübergreifend zu berücksichtigend und gemäß dem Firmenstandard umzusetzen.
Ein wesentlicher Aspekt der Projektkoordination ist die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Ängste der Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten, die bedingt durch kulturelle Gegebenheiten auch sehr unterschiedlich sein können. Diese Wertschätzung und Achtung der interkulturellen Begegnungen ist ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Software-Implementierung.
SAP – Module übergreifend betrachten
Für die Handhabung und Integration der verschiedenen SAP-Module ist mein modulübergreifende Wissen (FI/CO, SD, MM, PM) ein großer Vorteil für einen reibungslosen Ablauf bei der SAP-Einführung. Dieses Know-How erleichtert auch die Trainings der Mitarbeiter, da ein umfassendes Wissen über die Zusammenhänge im System die dadurch gegebenen Notwendigkeiten verständlich macht. Meistens führt das gemeinsame Beleuchten der Bedürfnisse der von der SAP Einführung betroffenen Abteilungen, die füreinander arbeiten und voneinander abhängig sind, auch generell zu einer besseren Zusammenarbeit in einer Zukunft mit SAP.
SAP – Brücken bauen und Menschen verbinden
In einem meiner bisherigen Projekte wurde zum Beispiel eine über die Jahre gewachsene Kluft zwischen Vertrieb und Buchhaltung überwunden. Verkauf und Buchhaltung wurden zu zuverlässigen Sparing-Partnern, die sich während des SAP-Rollouts gemeinsam auf optimale Prozesse einigen konnten und dadurch jetzt und in Zukunft auf eine durch Vertrauen und Wertschätzung geprägte Zusammenarbeit bauen können.
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Was Sie bei der Einführung von SAP bereits in der Vorbereitungsphase beachten sollten – eine kleine Checkliste:
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Projektmanagement:
- Welcher zeitliche Horizont ist angedacht? – Achtung: eine realistische Planung ist wesentlich
- Wo sind die Meilensteine des Projekts?
- Wer ist im Projektteam und warum?
- Wer leitet den SAP-Rollout und welche Teilprojekte sind damit verbunden?
- Wer ist der Projektauftraggeber und steht die Firma hinter dem Projekt?
Anforderungen an das Projekt:
- Was soll mit dem Projekt erreicht werden?
- Sollen die derzeitigen Prozesse 1:1 abgebildet werden oder
- Soll eine Prozessoptimierung und Prozessvereinheitlichung stattfinden?
- Welche Elemente sind innerhalb des Projektumfangs (in-scope)?
- Welche Anforderungen sollen nicht in diesem Projekt umgesetzt werden?
- Was passiert mit jenen Anforderungen, die erst während des Projektes auftreten?
Umfang des Projektes:
- Welche Lösungen bietet die ‚alte’ Software?
- Welche Anforderungen sollen im SAP gelöst werden?
- Mit welchen Modulen wird begonnen?
- Welcher Zeitpunkt ist der idealste zur Umsetzung der Softwareeinführung?
- Wer wird später die Schlüsselrollen (Keyuser) in der SAP Benutzung erfüllen?
- Wie soll die Dokumentation der Prozesse erfolgen?
Mitarbeiter:
- Welche Projektmitarbeiter aber auch Enduser sind betroffen?
- Wie kann der Informationsfluss optimal gestaltet werden, um alle ins Boot zu holen?
- Wer übernimmt das Training und Coaching aller Mitarbeiter, wie soll das aussehen?
- Welche Anreizsysteme können geschaffen werden?
Externes Projektmanagement steigert die Effizienz der Projektabwicklung durch fundiertes Know-How und eine objektive Perspektive.

